Android perfekt absichern

Android perfekt absichern

Android endlich sicherer

von -

Heute erklären wir Ihnen, wie Sie mit einfachsten Mitteln Android perfekt absichern. Denn wer sein Android-Smartphone mag, der sollte ihm auch die besten Apps für seine Sicherheit besorgen und die richtigen Einstellungen wählen. Hier finden Sie einige wichtige Tipps, mit denen sich böse Überraschungen vermeiden lassen.

 

Auf einem Smartphone finden sich viele private Daten, die andere nicht in die Finger bekommen sollten, etwa den Zugang zum E-Mail-Account oder zu Facebook. Auch manche Fotos und Notizen soll nicht jeder sehen können. Diese Tipps schützen Ihre Daten gegen den Zugriff durch andere, blockieren oder löschen Android-Viren und verteidigen Ihre Privatsphäre bei der Nutzung des Geräts.

 >> Die besten Antivirus-Apps für Android

 

Dateien und Ordner auf dem Smartphone verschlüsseln

Die App FileLocker verschlüsselt Dateien und schützt Sie so vor dem Zugriff durch nicht erwünschte Personen. Die App ist wie ein simpler Dateimanager aufgebaut. Darin navigieren Sie zu den Dateien, die Sie verschlüsseln wollen. Markieren Sie die Dateien und tippen Sie auf „Lock“. Die App fordert Sie dann auf, ein Passwort zu vergeben. Anschließend sind die Dateien verschlüsselt. Es lassen sich auch komplette Ordner verschlüsseln. Achtung: Die verschlüsselten Dateien lassen sich ohne Kennwort zwar nicht lesen, unsichtbar sind sie aber nicht. Wer Ihnen Böses will, kann sie mit einem Dateimanager einfach löschen – Die Dateien lassen sich dann nicht mehr wiederherstellen.

>> Bildergalerie: Applikationen unter Android installieren

FileLocker

 

 

Einzelne Apps sperren

Wollen Sie bestimmte Apps mit einem Passwort schützen, dann nutzen Sie die praktische Anwendung Smart AppLock . Damit legen Sie fest, welche Apps künftig nur nach Eingabe einer Mustersperre starten. Alternativ lässt sich über „Settings“ auch ein Passwort oder eine PIN fürs Entsperren vergeben. Die Auswahl der Apps verläuft schnell und einfach. Das Schutzprogramm geht dabei sogar recht intelligent vor: Wenn Sie z.B. die Foto-Galerie-App schützen, dann wird die Kamera-App automatisch auch mit einer Sperre versehen. Das ist nötig, da man auch über die Kamera-App auf die Foto-Galerie zugreifen kann. Aber: Gegen Widgets richtet Smart AppLock wenig aus. Zwar blockiert es den Aufruf der Foto-Galerie über das Foto-Widget, doch im Kalender-Widget erscheinen zumindest die aktuellen Termine, ohne dass Smart AppLock einschreitet. Perfekt wirkt der Schutz hier leider nicht.

Smart AppLock

 

 

Android mit einem Sperrbildschirm schützen

Sie müssen Ihr Android-Smartphone nicht mit einer Code-Sperre versehen, um es vor unerwünschtem Zugriff zu schützen: Android bietet auch eine einfache Mustersperre fürs Entriegeln des Handys. Das ist zwar weniger sicher als ein Code, aber besser als nichts. Vor allem sind sie deutlich schneller, als wenn Sie eine Zahlenkombination eintippen müssen.

Sie finden die Funktion über „Einstellungen -> Standort & Sicherheit -> Display-Sperre einrichten -> Muster“. Ein Assistent führt Sie durch den Erstellvorgang.

Ab Android 4.0 bietet das System eine Gesichtserkennung. So entsperrt sich das Handy nur für den rechtmäßigen Besitzer. In unserem Test funktionierte diese Methode flott und sehr bequem.

 

 

Smartphone mithilfe von Google Maps und Avira orten

Der Antivirenhersteller Avira bietet die kostenlose App Avira Free Android Security , die verlorene Smartphones aufspüren oder sperren kann. Die Steuerung und Verwaltung erfolgt über eine Internetseite. Wer sein Handy nur innerhalb der Wohnung verlegt hat, kann über die Internetseite auch einen Sirenenalarm am Handy auslösen und so zur Feinortung des Smartphones schreiten. Die Sirene ertönt auch dann, wenn sich das Handy gerade im Lautlos-Modus befindet.

 

 

Apps nur aus Google-Play laden

Die meisten Handy-Viren werden über verseuchte Webseiten oder die App-Stores von schlecht kontrollierten Drittanbietern verbreitete. Wenn Sie Ihre Apps nur aus dem offiziellen App-Store Google Play laden, sind sich schon mal ziemlich gut geschützt. Zwar sind auch schon in Google Play verseuchte Apps aufgetaucht, aber das sind bisher nur wenige gewesen.

Standardmäßig ist das Laden von Apps ohnehin nur aus dem Store von Google zugelassen. Ob die Einstellung noch aktiv ist, prüfen Sie über „Einstellungen, Sicherheit, Unbekannte Herkunft“. Dort darf kein Haken gesetzt sein.

Keine Kommentare

Kommentar hinterlassen (Freischaltung erfolgt in Kürze)