WLAN-Router richtig absichern

WLAN-Router richtig absichern

Teil 7 des Workshops "IT-Systeme richtig absichern"

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WLAN-Router richtig absichern

Sie möchten keinen Datendieben ins Netz gehen und Ihren WLANRouter richtig absichern? Wir liefern Ihnen Tipps, mit denen Sie eine WLAN-Festung aufbauen. Setzen Sie AdminPasswörter, individualisieren Sie Einstellungen, richten Sie ein verschlüsseltes Gastnetz ein, bieten Sie aktuelle sowie sichere Protokolle an und schalten Sie Ihre WPS- und UPnP-Funktion ab. Mit unseren Tipps schützen Sie sich vor unsichtbaren Angriffen.

 

Keine Chance für Datendiebe

Der Datendieb kann großen Schaden anrichten, wenn er Bankdaten oder Passwörter abfängt. Oft ist es dann leicht, Ihr Bankkonto zu plündern oder Ihren OnlineAccount für einen Betrug zu nutzen. Sie sollten Ihren WLAN-Router richtig absichern, denn neben Betrügern können auch heimliche Mitsurfer aus der Nachbarwohnung für Ärger (Störerhaftung) sorgen, von dem Sie erst dann erfahren, wenn es zu spät ist. Verschließen Sie Unberechtigten Ihr Funknetzwerk und schotten Sie Ihren WLAN-Router richtig ab, damit Fremdsurfer und Hacker chancenlos bleiben.

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Setzen Sie ein Administrations-Passwort

Sie sind der Boss Ihres Netzes. Mit einem Administrations-Passwort, das möglichst komplex ist und mit einem nicht zu erratenden Namen versehen ist, bleiben Sie der Chef Ihres WLAN-Routers. Um den WLAN-Router richtig absichern zu können, sollte das Admin-Passwort aus einer Kombination von Zahlen, großen sowie kleinen Buchstaben und Sonderzeichen sein. Verankern Sie die eindeutigen Identifikationsmerkmale jedes angeschlossenen WLAN-Gerätes fest und gewähren Sie nur diesen Geräten Zugang. Wenn Sie den WLAN-Router richtig absichern, ist es fremden Computern unmöglich, sich trotz bekannten Passworts einzuwählen. Sie tricksen damit auch in der Nachtschaltung des Routers Hacker aus. Zudem ermöglichen einige Basisstationen, dass Ihre Einstellungen über das Internet von außen verändert werden können. Was ursprünglich für Fehlerbehebungen seitens der Mitarbeiter des Herstellers gedacht war, ist ein Schlupfloch für Datendiebe. Schalten Sie die Fernkonfiguration aus, um Ihren WLAN-Router richtig absichern zu können.

WLAN-Einstellungen: Individuell statt Mainstream

Nur wenn es nicht anders möglich ist, sollten Sie den leicht zu knackenden und veralteten WEP-Schutz aktivieren, der immer noch besser als keine Verschlüsselung ist. Idealerweise aktivieren Sie nach dem WPA- oder WPA2-Standard. Falls das nicht möglich ist, schalten Sie Ihr WLAN bei Nichtgebrauch einfach ab. Auch in der Nacht sollte Ihre Basisstation abgeschaltet werden, den Hacker schlafen nicht. Niemand kann ein Funknetz knacken, das nicht funkt. Verstecken Sie Ihr Netzwerk und machen es unsichtbar. Dafür schalten Sie die Übertragung des Funkwerknamens ab. Dadurch wird Ihr Funknetzwerk vor der Suchfunktion anderer versteckt. Wer sich in Ihrem Funknetz anmelden möchte, muss die SSID nicht nur kennen, sondern auch wissen, wie sie richtig geschrieben wird. Um den WLAN -Router richtig absichern zu können, sollten Sie unbedingt die WPS- und UPnP-Funktion abschalten.

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Gastnetz mit Verschlüsselung einrichten

Vor ungeschützten Gastzugängen schützen Sie sich, indem Sie Freunden, die Ihren WLAN-Zugang nutzen möchten, einen Gastzugang einrichten. Dieser sollte eine eigene Verschlüsselung und einen Namen haben sowie vom Rest des Heimnetzes komplett abgetrennt sein. Sie bleiben gastfreundlich und ermöglichen einen Internetzugang, aber keinen Zugriff auf Ihre Daten. Wenn Sie Ihren WLAN-Router richtig absichern, sollten nur sichere Protokolle nach außen angeboten werden.

 

Per Kabel statt per Funk

Um Ihren WLAN-Router richtig absichern zu können, ist es wichtig, Konfigurationen per Kabel und nicht per Funk vorzunehmen. Sie erreichen die Oberfläche für die Einstellungen bequem über den Web-Browser. Deaktivieren Sie die Konfiguration via Funk und Fernzugriff, das macht es Angreifern schwerer. Zudem ist es ratsam, die Reichweite des WLAN-Routers zu begrenzen, denn nur da, wo Sie ins Netz möchten, brauchen Sie Zugang. Innerhalb des Hauses oder der Wohnung ist weniger mehr. Accesspunkte sollten nur dort gesetzt werden, wo Sie sie brauchen. Außerhalb der Wohnung sind Sie dadurch besser geschützt. Sichern Sie Ihren WLAN-Router ebenso wie Ihre Wohnung und geben Sie anderen nur einen beschränkten Zugang.

Unsere Tipps, wie Sie Ihren WLAN-Router richtig absichern, haben Ihnen geholfen? Uns interessiert Ihre Meinung! Haben Sie weitere Tricks, wie Sie Ihren WLAN-Router richtig absichern?

 

Dieser Artikel zum Thema “WLAN-Router richtig absichern” ist im Rahmen des Workshops “IT-Systeme richtig absichern” entstanden. Weitere Informationen über den kostenlosen Workshop und alle Ausgaben finden Sie hier.

 

 

Artikelbild: andifink / Fotolia

 

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