Pangea Sun: Modulares Open-Source Notebook

Pangea Sun: Modulares Open-Source Notebook

Das Notebook, welches sich ganz einfach aufrüsten lässt

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Pangea Sun: Modulares Open-Source Notebook

Beim Pangea Sun handelt es sich um in ganz neues und innovatives Open-Source-Notebook, deren Besonderheit darin besteht, dass es ganz nach den eigenen Bedürfnissen und zwar nach dem Baukasten-Prinzip zusammengestellt werden kann. Möglich machen das viele verschiedene Module, die nicht nur für den Nutzer viele Vorteile bereithalten.

 

Pangea Sun – Die Idee

Pangea_Sun_Modulares_Open-Source_Notebook2Ins Leben gerufen hat das Pangea Sun ein Start-Up-Unternehmen, welches über eine Crowdfunding-Plattform Unterstützer sucht, die das Projekt mitfinanzieren möchten. Der große Vorteil besteht bei diesem Notebook darin, dass es aufgrund seiner Module nicht nur den eigenen Bedürfnissen entsprechend zusammengestellt werden kann, veraltete Software kann auch jederzeit durch Neue ersetzt werden. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass bei diesem Projekt auch die Nachhaltigkeit eine ganz wichtige Rolle einnimmt. Dazu zählt nicht nur der soziale Aspekt sondern auch die Umweltfreundlichkeit. Aufgrund Dessen haben die Entwickler geplant, dass Notebook in Guinea/Kindia zu produzieren. Das notwendige Wissen, soll dann im Vorfeld an einer dort ansässigen Schule weitergegeben werden. Somit soll über das Crowdfunding-Projekt nicht nur da Notebook selbst mitfinanziert werden sondern auch die entsprechende Ausbildung.

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Pangea Sun Notebook- Die Vorteile

Sollte mit der Zeit das Display vom Notebook veraltet sein oder Schaden nehmen, kann dies bei Pangea Sun einfach mit einem neuen Display-Modul ausgetauscht werden. Wie bei anderen Notebooks muss hier nicht direkt das komplette Notebook durch ein neues ersetzt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass alte Module entweder an andere Nutzer verkauft oder verschenkt werden können. Des Weiteren ist Pangea Sun ein quelloffenes Projekt. Dabei stellen die Entwickler ein Open-Source-Modul zur Verfügung, welches Nutzer mit eigener Elektronik auffüllen können. Das hat wiederum den Vorteil, dass die Erweiterungen international ausgetauscht werden können. Möglich soll das dann über eine entsprechende Community sein.

 

Leistungseigenschaften und Preise

Angeboten werden sollen zwei Versionen. Einmal die Notebook-Version und die günstigere Desktop-Version mit dem Namen Pangea Mercury. Die Notebook-Version beinhaltet einen Vierkern-Prozessor Cortex A9 ARM mit einer Taktfrequenz von 2 GHz und einen ARM Mali 450 MP Grafikprozessor. Hinzu kommt ein 14 Zoll Full-HD-Display, ein 2 bis 4 Gigabyte großer DDR3 Arbeitsspeicher, eine Webcam und ein 32 GB großer Flashspeicher. Der Akku soll eine Laufzeit von über 10 Stunden aufweisen. Des Weiteren besitzt das Notebook ein Touch-Modul inklusive Multitouch-Trackpad sowie Anschlüsse in Form von Bluetooth, USB, Audio und WLAN. Als Betriebssystem kommt vorerst Android zu Einsatz. Die Desktop-Version besteht lediglich aus Hauptmodul, Netzteil und Gehäuse und soll rund 169 US-Dollar kosten. Die Notebook-Version gibt es einmal als Super-Early-Bird-Special zu einem Preis von 449 US-Dollar mit einer Limitierung von 250 Stück. Die Basic-Version kostet 599 Euro.

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Quelle der Bilder: pangeaelectronics.com

 

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