Was bringt Windows 10 für Unternehmen?

Was bringt Windows 10 für Unternehmen?

Windows 10 im kommerziellen Einsatz

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In diesem Artikel klären wir, was Windows 10 für Unternehmen bringt. Es ist wieder Zeit für ein Top-System. Ungefähr müssen die Microsoft-Techniker inoffiziell gedacht haben. So früh wie noch nie vor einem offiziellen Verkaufsstart stellten die Amerikaner die ersten Beta-Versionen des neuen Betriebssystems zum Testen zur Verfügung. Unbeliebte Altlasten des Vorgängers Windows 8 sowie verschiedene Neuerungen machen Windows 10 zu einem ernst zunehmenden KandidateWindows 10 im kommerziellen EinsatzWindows 10 im kommerziellen Einsatzn für das nächste Betriebssystem-Rollout.

 

Längste Beta-Phase aller Zeiten

Windows 10 bietet alle Voraussetzungen, wieder ein Top-Betriebssystem zu werden. Die neue Version hat eine ganze Reihe an Veränderungen gegenüber 8.1 und wurde so lange getestet wie noch nie. Über 5 Millionen User testeten die am 01.10.2014 mit der Technical Preview veröffentlichte Beta-Version über das Windows Insider-Programm. Daraus gewann Microsoft wertvolle Erkenntnisse über die Praxistauglichkeit des neuen Windows, dessen Marktstart knapp 10 Monate später – am 29.07.2015 – erfolgte . Eine derart umfangreiche und lang anhaltende Qualitätssicherung hat es noch nie gegeben.

>> Windows 10: Alle Themen unseres Specials im Überblick

Microsoft rudert zurück – Comeback des Startmenüs und Entfernung der Charmes-Leiste

Das Projekt „Kacheln statt Menü“ ist gescheitert. Microsoft lässt die Kacheln bei Windows 10 im System, aber das aus Windows 7 bekannte Startmenü wurde wieder integriert und als Standard eingestellt. Neu gegenüber dem Vorvorgänger ist der Einsatz von Kachelfenstern Innerhalb des Startmenüs. Liebhaber der Windows 8-Kachelarchitektur können bei Bedarf umschalten. Für Unternehmen bedeutet dieser – aus der Sicht von Microsoft – Schritt zurück einen großen Sprung nach vorn. Viele Firmen sind bei Windows 7 geblieben, weil die Nachfolgerversion hohe Nebenkosten verursacht hätte. Mit Windows 10 werden die Clients wieder deutlich einfacher abzusichern sein, während der Schulungsbedarf vergleichsweise gering ausfallen wird.
Der zweite große Aufreger rund um Windows 8 war die Charmes-Leiste am rechten Fensterrand, die sich immer wieder ungefragt öffnete und bei vielen Anwendern für Ärger sorgte.

 

Eine Oberfläche für alle Gerätevarianten

Unter Windows 10 sind erstmals alle Windows-Versionsstränge für Clients, Server und mobile Endgeräte zusammengefasst worden. Das war bereits in Teilen zu Zeiten von Windows Vista der Fall, als erstmals die Client- und Server-Versionen auf dem gleichen Kernel aufbauten. Mit Windows 10 haben nun alle Plattformen die gleichen Strukturen auf der Oberfläche, wodurch kein Umdenken beim Wechseln des Gerätetyps mehr notwendig ist.

 

Darf es ein bischen Linux sein? Mehrere Desktops für Windows 10

Linux bietet diese Möglichkeit schon seit Jahren. Jetzt hat Microsoft mit Windows 10 nachgelegt und das System mit der Funktion ausgestattet, mehrere Desktops parallel nutzen zu können. Das ermöglicht die Trennung von bestimmten Arbeiten, die sich ansonsten gegenseitig in die Quere kommen könnten. Die User können bei Bedarf jederzeit zwischen den „Schreibtischen“ wechseln.

 

Novum in der Windows-Geschichte: ein schnellerer Nachfolger

Windows 10 ist die erste Version, die schneller als ihre Vorgänger ist. Es hat zwar wie alle anderen System zuvor höhere Hardware-Ansprüche als die älteren Varianten, aber erstmals wurde ein Windows vor der Markteinführung einem ausreichendes Tuning unterzogen. Das gilt nicht nur für die alltäglichen Arbeitsprozesse, sondern auch beim Starten des Systems sowie beim Aufwachen aus dem Ruhezustand kommt Windows deutlich schneller hoch.

 

Anpassbare Windows-Apps und virtuelle Desktops

Unter Windows 10 lassen sich die Apps in der Größe anpassen und folglich im Fenstermodus nutzen.
Daneben hat Microsoft mit Windows 10 erstmals eine Version als Wirtsystem für virtuelle Desktops eingerichtet. Das ermöglicht die gleichzeitige Nutzung mehrerer virtueller Rechner als Gastsystem, die im Dateisystem von Windows 10 wie gewöhnliche Ordner aussehen. Positiv ist die Möglichkeit, die Anwendungen zwischen den virtuellen Maschinen hin- und herzuschieben.

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