WordPress-Plugins über Datenbank deaktivieren

WordPress-Plugins über Datenbank deaktivieren

Erste Hilfe bei Problemen mit Plugins

von -

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie im Falle eines Problems die WordPressPlugins Ihres Blogs über die Datenbank deaktivieren. WordPress sowie die Plugins, über welche sich das Blogsystem erweitern lässt, sind OpenSource – Das heißt, dass der Quellcode offen ist, und somit von Entwicklern auf der ganzen Welt verändert und verbreitet werden kann. Diese Lizenz hat jedoch den Nachteil, dass Plugins einen ganzen Blog lahmlegen können – Wir erklären Ihnen, wie Sie auch ohne WordPress-Backend alle Plugins deaktivieren können, um den Blog wieder zum Laufen zu bekommen.

 

WordPress-Plugins_ueber_Datenbank_deaktivieren5Sicher kennen Sie das Problem, oder Sie haben es aktuell: Wiedereinmal stehen Aktualisierungen für die im Blog verwendeten Plugins zur Verfügung. Sicher denken Sie sich „umso aktueller, umso besser“ und lassen die Updates herunterladen und installieren. Anschließend möchten Sie weiter bloggen, müssen jedoch feststellen, dass nichts mehr funktioniert: Der Back- sowie Frontend Ihres Blogs gibt nur noch Fehlermeldungen aus, mit denen Sie nichts anfangen können. Ist von dem Problem nur Ihre Testumgebung betroffen, werden Sie sicher ruhiger an die Behebung des Problems gehen – Handelt es sich aber um die produktive Instanz, welche online ist, kann schonmal schnell Panik ausbrechen. Wir liefern Ihnen in diesem Artikel eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die Ihnen dabei Hilft, die Plugins über die Datenbank zu deaktivieren, sodass die Website zumindest wieder online ist – Probleme können dann Anschließend, notfalls durch ausprobieren, behoben werden.

 

WordPress-Plugins_ueber_Datenbank_deaktivieren2Loggen Sie sich zuerst in Ihre Datenbank ein. In unserem Fall erfolgt der Zugriff über die grafische Oberfläche „phpMyAdmin“. Haben Sie sich erfolgreich eingeloggt, so wechseln Sie zuerst in die Tabelle „wp_options“ (Standardname der Tabelle; in unserem Fall „pg_options“) über die linke Seitennavigation.

 

 

WordPress-Plugins_ueber_Datenbank_deaktivieren3Im nächsten Schritt suchen Sie nach dem Datensatz „active_plugins“, welcher sich bei uns auf der zweiten Seite, unter der ID 35 befindet. Haben Sie den Datensatz gefunden, so erfolgt ein Klick auf „Bearbeiten“.

 

 

 

 

WordPress-Plugins_ueber_Datenbank_deaktivieren4Im letzten Schritt finden Sie unter dem Abschnitt „option_value“ eine Auflistung aller aktiven Plugins des Blogs. Sichern Sie diese Auflistung z.B. in einem Textdokument. Anschließend löschen Sie den gesamten Inhalt aus dem Feld der Datenbank  und speichern die Änderungen mit einem Klick auf „OK“. Alle Plugins wurden nun deaktiviert – Ihre WordPress-Installation sollte nun wieder erreichbar sein.

 

5 Kommentare

  1. Auf die Art kann man übrigens auch einzelne Plugins deaktivieren, indem man nur einzelne Einträge löscht.
    Ansonsten kann man auch einfach per FTP den „plugins“ Ordner der WordPress Installation umbenennen!

    Gruß,
    Dominik

    • Hallo,

      dann liegt es in erster Linie nicht an den Plugins. Jetzt könnte es sein das die WordPress-Installation beschädigt ist oder der Arbeitsspeicher (PHP Memory Limit), welcher Dir Dein Hoster zur Verfügung stellt, zu gering ist.

      Viele Grüße

Kommentar hinterlassen (Freischaltung erfolgt in Kürze)